Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

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Thomas-3909
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Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Thomas-3909 » 9. Jan 2014, 20:43

Liebe DeLorianer,

im letzten Sommer ist mir immer mal wieder aufgefallen das bei meinem Wagen wenn man bremst immer wieder das Lenkrad anfängt zu Zittern. (Nicht während der Fahrt sondern nur beim Bremsen) Mal mehr, mal weniger! Ganz weg ist es aber nie!

Kommt dieses Problem definitiv von den Bremsscheiben oder kann es auch an Reifen (Reifen sind gewuchtet) Buchsen; Lagern; Radlagern; untere / obere Traggelenke liegen?

Im Frühjahr mache ich noch alle Buchsen und Lager der Vorderachse neu und es gibt auch neue Reifen! Aber muss ich auch neue Bremsscheiben verbauen um das Problem zu beheben?

Der KFZ Meister sagt, neue Bremsscheiben! Aber liegt es wirklich daran?

Oder lässt sich das Problem schon mit dem Tauschen der Lager Buchsen und auch der neuen Reifen lösen? Oder Bremst sich das Problem auf Dauer von alleine weg?

Hat jemand eine Idee??

Kennt jemand das Problem?

Grüße
Thomas


PS: Es gab schon mal zwei Beiträge zum Problem! Was ist daraus geworden? Habt ihr das Flattern immer noch?

http://www.deloreans.de/viewtopic.php?f=4&t=1456&p=16488&hilit=Lenkrad+Zittern#p16488

http://www.deloreans.de/viewtopic.php?f=2&t=86&p=634&hilit=Bremsscheiben#p634

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Mac Gyver
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Mac Gyver » 9. Jan 2014, 22:13

hallo thomas :)
mein beitrag ist im link ja zu sehen :idea:
ich habe die radlager seit einiger zeit neu .....da hat sich nix verändert ....
nach dem abdrehen war es die ersten tage ganz weg
danach ist es ganz minimal wieder da aber nicht bemerkenswert
ich bin mit dem abdrehen der bremsscheiben am fahrzeug immernoch sehr zufrieden :D
wenn irgendwo in der(alten) lenkung,aufhängung spiel oder verschleiss vorhanden ist wird sich der kleinste schlag
oder die kleinste unwucht egal wo :? sofort bemerkbar machen :(
wenn buchsen oder radlager schadhaft sind sollten diese natürlich erneuert werden .....die spur sollte auch stimmen

gruss michel :D
Hummel Hummel Moin Moin
in Hamburg steht ein hofbräuhaus! michaelS_2968 grüsst :-)

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Thomas-3909
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Thomas-3909 » 9. Jan 2014, 22:37

Hi Michael,
vielen Dank für deinen Beitrag ! Also, Lenkung ist bei mir wie Neu! Hab die im letzten Herbst beim Wolfgang zur Überarbeitung gehabt. Kreuzgelenke und Spurstangenköpfe auch OK!

Mal sehen, was demnächst passiert wenn die Lager und Buchsen + Reifen neu sind.

Wenn es dann immer noch Zittert, dann werde ich mir die Scheiben auch mal am Fahrzeug abdrehen lassen, so wie Du es gemacht hast! :!:

Grüße
Thomas

AlexB_5496
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon AlexB_5496 » 11. Mär 2014, 15:43

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Thomas-3909
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Thomas-3909 » 13. Mär 2014, 22:16

Hey Alex,
vielen vielen Dank für diese tolle Erläuterung. Sehr gut erklärt! :!: :!:

Mein DeLo wird in Kürze an der kompletten Vorderachse überholt. Wie schon geschrieben, hat sich das Zittern mit der Überarbeitung der kompletten Lenkung schon einwenig gebessert! Hoffe dass es jetzt dann noch besser wird wenn die Vorderachse fertig ist!

Es stellt sich nur jetzt noch mal die Frage, hat diese Probleme jeder DeLo Fahrer früher oder später bzw. jeder Delorean ? :?: :?:

Viele Grüße
Thomas

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Elvis
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Elvis » 14. Mär 2014, 00:15

denken wir mal logisch nach:

Bremsen schlagen und schaffen sich Spiel.
Du machst das Spiel weg.
Was machen die noch immer schlagenden Bremsen ?


a: sich freuen und mitleidig sich freiwillig wieder gerade biegen ?

b: nen kaffe trinken gehen, aufwachen und noch besser bremsen denn je zuvor ?

c: hoffen, daß der Besitzer Maßnahmen ergreift ?


mögliche Maßnahmen:

1. Scheiben einfetten, dann rubbelt es weniger beim Bremsen

2. die Bremsscheibe auf der anderen Seite auch krumm machen und zwar genau an der Position wo sich das Gerubbel an aufhebt

3. ... mir gehen die dummen Ideen aus. krumme Scheiben oder Scheiben mit Dickenunterschied sind nicht deloreanspezifisch,
mein Pöscho hat das im Moment auch und wenn ich das nicht bald beseitige, dann muß ich eben bald auch ausgeschlagene Gelenke tauschen.

Logische Schlußfolgerung:

nicht rumpiensen sondern neue drauf oder abdrehen ... nachdem man die Reifen auf Standplatten überprüft hat...was ich
leider am Delo habe :-(
KEIN ALU !

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Sebastian_6577
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Sebastian_6577 » 14. Mär 2014, 14:02

Und selbst wenn die Reifen " erst letztes Jahr" vom Reifenfritze gewuchtet wurden einfach mal die Reifen mit den
Gewichten erneut auf die Wuchtmaschine. Hatte ich einmal das da an einem Reifen nachgewuchtet werden musste.
Kann alles sein
Bild

Michael6780
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Michael6780 » 14. Mär 2014, 15:21

Unbedingt auch an das Abschmieren denken...!
Was viele hier wohl vernachlässigen, vor allem auch alle Schmirnippel an der VA auch oben.
Wenn dort lange nichts gemacht wurde entsteht auch Spiel...
...Iserlohner feiern überall...

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Christian 3778
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Christian 3778 » 23. Jun 2014, 14:24

Bremsen ist mein Lieblingsthema....

Da ich im Bayern wohne und die Alpen nicht weit wird gerne mal auf allerlei Alpenpässen die Standfestigkeit der Bremsen gefordert.
Das die meisten Autofahrer im allgemeinen die Bremse "falsch" benutzen liegt auf der Hand, was bei einem 30 Jahre alten Auto dann natürlich im Bezug zum heutigen Strassenverkehr Auswirkungen hat.
Im allgemeinen kann man auch die legendären Porsche Bremsen "hinrichten", alles nur eine Frage der Fahrweise, bzw. der Strecke. Großglockner rauf und runter und ich kann bei meinem Freizeitauto neue Klötze verbauen. Mitunter reicht schon die Fahrt hinauf um Rauch und glühende Scheiben zu produzieren.
Klar werde ich das mit meinem DeLorean NEVER machen !!! :oops:

Lenkradflattern nur beim Bremsen - das haben auch "moderne" Autos.

Erstmal die "üblichen" Verdächtigen checken wie...

- Spur / Sturz
- Reifen (Sägezähne, Standplatten, Wucht)
- Fahrwerksbuchsen /auch was "gut" aussieht ist irgendwann hinüber)
- Trag- und Lenkgelenke
- Radlager
- Gangbarkeit der Kolben im Bremssattel
- Bremsflüssigkeit wie alt?
- Stoßdämpfer
- Fahrwerksfedern (wie alt?)


Nun gehts ans Eingemachte....

- Bremsscheiben selbst. Ein gewisser Seitenschlag muss sein, denn sonst liegen die Klötze ständig an. 100% Plan ist da eher schlecht und Abdrehen der Scheiben stammt aus der Mottenkiste der Automobiltechnik! Zuviel Seitenschlag ist freilich schlecht (Toleranzmaße des Hersteller beachten!)
- Bremssättel. Hier gibt es verschiedene Bauformen. Bei manchem Japaner schlagen z.B. die Führungen aus und man muss einen neuen Sattel kaufen. Bei Mercedes reicht das Wechseln der Führungsstifte. Beim Einsetzen gut fetten, denn Fett dämpft auch Schwingungen. (Dazu gerne mehr aus einem anderen Fachbereich)
- Klötze. Werden zumeist "trocken" verbaut, auch hier auf Kupferpaste und dergleichen verzichten und neuere Mittel verwenden. Not too much aber genug um die Führung der Klötze gangbar zu halten
. Klötze. Meist in Werkstätten einfach nur reingekloppt und gut isses. besser die Kanten um ca. 2mm anfeilen, sprich die Kanten "brechen". dies sorgt für ein besseres Einlaufverhalten.
- Bessere Klötze verwenden. Im heutigen Strassenverkehr oder bei falscher Behandlung, siehe oben der Vermerk, verglast selbst die beste Ware. Strassenbeläge halten grad mal 400 Grad C aus, hier greift man auf Sportbeläge zurück, die bis 900 Grad gehen, z.B. EBC.
- Bremsleitungen. Alleine schon aus Sicherheitgründen IMMER Stahlflex. Was anderes kommt mir nimmer ins Haus. Alte Leitungen quellen innen auf uns hindern die Flüssigkeit am fliessen. Das hat dann gerne eine schleifende Bremse zur Folge oder aber einen ungleichmässigen Druckpunkt.
- Bremsscheiben. Gelochte sind IMMER besser. Die Internet-Mär mit den Rissen um die Löcher herum bitte überlesen. Das geistert schon seit Jahren herum, zumeist von Leuten die das nur durch Hörensagen "wissen". Fahre schon seit 15 Jahren gelochte und möchte diese nicht mehr missen! Wer mal bei einer langen Fahrt im Regen / Schneematsch plötzlich bremsen musste kennt den Effekt der spät anprechenden Bremse --- siehe das Debakel bei AUDIs A4.
Die Risse um die Löcher sind auch bei soliden Scheiben die unter Stress sind zu sehen. Nur reisst es beim Loch nicht mehr weiter, wogegen eine solide Scheibe durchgehend reisst. Der Laie interpretiert das falsch. Gussmaterial repariert man auch erstmal indem man ein Loch am Ende des Riß bohrt um dann des Riss zu verfüllen (nur mal so am Rande)

Wie also die Bremse behandeln?

Im heutigen Stau / Verkehr stehen die meisten Leute ständig auf der Bremse, auch beim Bergabfahrten. Sie ist die Bremse einer dauernden "schleiferei" ausgesetzt. Besser kurz und knackig bremsen, dann hat die Scheibe zwischen den Intervallen Zeit abzukühlen.
Ein Bekannter pflegt seine Bremsen nach jedem Winter / einmal im Jahr zu zerlegen und zu reinigen. Ich habe das übernommen und mit dieser Vorbeugenden Maßnahme Erfolg. ECHTE Wartung ist heute aus der Mode gekommen und Autos werden nur noch von "Usern" bewegt.

---------

Nun noch ein kleiner Tip aus dem Rennsport den ich erfolgreich auch beim Strassenauto angewendet habe.

Die Spur / Sturz wird schön nach Werksspec. eingestellt. Dies ist der beste Kompromiss zwischen Fahrsicherheit und Komfort. Schnell präzise und agil ist man damit nicht. Aber das soll ja auch Tante Erna und der Durchschnittsmichel nicht sein. Betrachtet man verschiedene Fahrzeuge und vergleicht kommt man sehr schnell drauf. Ich fahre beim Hecktriebler eine sehr neutrale Vorderachse. Diese lenkt begierig ein. Jedoch kann ich nicht nach einer Kurve mein Lenkrad loslassen und es durch die Finger "flutschen" lassen wie viele Leute das machen... Normale Autos werden aber so eingestellt das sich die Lenkung selbsttätig wieder gerade stellt. Mein Spasswagen macht das nur noch zu 25%. Ein Normalo würde das nicht mögen.
Mein Sturz ist jenseits der Spec. Erstmal resultierend aus der extremen Tieferlegung, aber auch so gewollt. Da gehen selbst mit 255 / 30 / 18 Spurrillen ohne Probleme und das angebliche "nachlaufen" bleibt aus. Auch nutzen sich die Reifen nicht über Gebühr ab, denn die Spur ist ja neutral und nicht auf Vor oder Nachspur, was den Reifen de Facto ständig schräg schiebt. Zudem lebt ein Reifen bei mir eh nicht lange.
Wichtig ist hierbei die Hinterachse, was von vielen total vergessen wird. Wenn diese nämlich "mitlenkt" ist es essig mit sauberem Geradeauslauf.
Viele Multilenkerachsen wie z.B. Mercedes leiern mit der Zeit aus. Wechselt man auf einen Schlag alle Buchsen / Hydrolager und dergleichen glaubt man das Heck sei nagelneu!
Fronttriebler werden so eingestellt, das diese neutral übersteuern und sich in der Kurve "abbremsen". Stellt man z.B. einen 2er Golf GTI neutral ein hat man eine wunderschöne Heckschleuder, die aber nach kundiger Hand verlangt. Aus diesem Grund waren die ersten Honda CRX wahre "Witwenmacher", denn der Laie konnte damit nicht umgehen! (Ich hatte mal einen - Eine wirkliche Spasskarre!)


Der DeLorean ist ein hecklastiger Wagen, hier kommt auch sehr stark die Achslastverteilung zum tragen. Hatte zwei Toyota MR 2 und damit auch so mein Kreuz. Hier halfen oben genannte Maßnahmen, das "Bremsentuning" oder nennen wir es eher Upgrade sowie auch andere Stabis. "knickt" nämlich eine Achse wegen einer Unebenheit ein, steht die Spur anders. Steht man dabei just auf der bremse treten Schwingungen auf, die sich aufschaukeln. Eine wirklich neutrale Achse gibt es nicht. Der härtere Stabis mildert dies etwas. Mitunter reichen schon PU Buchsen - auch hier ist die Mär aus dem WWW vom dann "Bockharten" Fahrwerk im Umlauf.
Auch hilft eine Tieferlegung mehr Stabilität rein zu bringen. Meinem Smart habe ich mit 16" und 30mm Tieferlegung das gern zitierte "Nicken" beim Schalten ausgetrieben. Ganz zu schweigen von der Gewonnenen Agilität beim rechtwinkeligen Abbiegen. Auf der Autobahn lag der satt und Stabil, ganz wie ein richtiges Auto.




Noch was am Rande - ich beschäftige mich mit der Technik eines Wagens und dessen Verbesserung, Erhaltung, Konservierung. NICHT jedoch mit "Tuning" wie es heute betrieben wird. Geht man auf diverse Autotreffen stehen dort Pretiosen, die zwar 20k an Umbau-Maßnahmen drin stecken haben aber gammelige Bremsen, Fahrwerk und so aufweisen. Klar, das die Scene bei Polizei und TÜV schlechte Karten hat.


War ein wenig lang meine Schreibe aber evtl. kann einer ne Info von brauchen....


Chris
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Elvis
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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Elvis » 23. Jun 2014, 14:58

Und ich rate - nach praktischer Erfahrung - noch immer bzw. erst recht von Stahlflex ab,
da sie beim fahren überhaupt keinerlei Vorteile bringen.
Dank Bremskraftverstärker merkt man vom Druckpunkt (hochgelobt beim Motorrad) überhaupt nichts.

Im Gegenteil, die Teile sind steif und mögen die Einbausituation im Delorean nicht unbedingt.
Ich habe meine ausgebaut weil die anfingen zu reißen und es nur eine Frage der Zeit war bis
sie undicht gewesen wären. (Ich muß auch ehrlicherweise dazu sagen, daß dies speziell für mich
angefertigte Schläuche waren von diesem Hersteller, damals gab es noch keine bei Ebay oder ähnlichen,
da gabs nur NOS oder siehwieduzurechtkommst !)


Wolfgang und auch andere Händler haben wieder die originalen Gummi-Schläuche - NEU hergestellt !!!! - im Programm.
Von BOSCH !

Wenn die nach 10...20 Jahren dann mal gewechselt werden wollen weil sie aufquellen (ja, auch damit habe
ich praktische Erfahrung gemacht), dann mangelt es eh an Wartung und es ist noch viel mehr fällig.

Gelochte Bremsscheiben will ich auch keine mehr haben.
Belüftet - JA, gelocht - NEIN !
Gelocht macht nur Geräusch und ggf. Ärger beim TÜV.


Soviele Meinungen wie Autos...aber welches Serienauto kommt mit Stahlflex oder gelochten Scheiben daher ?
(und nein - ich fahre nicht nur max 120 ! (das überlasse ich den "echten" Amis :-P ) )
KEIN ALU !

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Re: Lenkradzittern ! Wirklich Bremscheiben ?

Beitragvon Christian 3778 » 24. Jun 2014, 01:33

Welche Autos?

Musst dir mal alles anschauen was etwas schwerer oder schneller ist. Von der S-Klasse, über allerlei Audi S Modelle bis hin zu Porsche... Haben inzwischen alle gelochte Scheiben - und teils Stahlflex. Porsche schon seit Äonen und keiner mäkelt dran herum. Das ist beim Mopped inzwischen usus und setzt sich beim Auto auch durch. Einbausituation am DeLo ist finde ich nicht schlecht, da kenn ich anderes, z.B. in einer Doppel-S Führung oder ständig an einem Federbein fixiert bewegt zu werden.
Gelochte Scheiben machen "Geräusche", was aber kaum ins Gewicht fällt. Kommt auf die Paarung Belag / Scheibe an.

BEi gelochten hat man einen gewissen Wartungsaufwand. Regelmässig müssen / sollten die Löcher gereinigt werden. Das ist z.B. bei Porsche ein Wartungspunkt. Dazu gibt ein sogar ein Werkzeug, eine Art "Bohrer" mit dem der Mechaniker, den festgebackenen Bremsstaub entfernt.Ich mache das so alle 3000 - 5000 km.

Immer optimale Bremswirkung.

Der Bremskraftverstärker ist nur für den Komfort, damit auch schwächere Menschen volle Wirkung auf die Bremse geben können. Selbst ein neuer Schlauch bläht sich auf und es geht Druck "verloren". Simple Regel in der Hydraulik. Mit Stahlflex ist das System stabiler.


Aber stimme dir zu - muss jeder selbst wissen, mein Beitrag diente lediglich dem Erfahrungsaustausch. :wink: Keiner muss, man kann. 3 Leute, vier Meinungen. Ich beweise aber gerne. Mitfahrt in meinem Spassauto jederzeit um mal ne richtig gute Bremse zu testen. Kopf festhalten und Mund zu, sonst tuts weh... Mit dem Serienauto steht man drei Wagenlängen aus 100 km/h später ... wie spät erst bei 200 ? Mit Welchem Rest-Speed man da aufknallt kann sich jeder selbst ausrechnen. Ist mir mein Auto zu schade um mit einer bescheidenen Serienbremse herum zu fahren, wenn besseres so einfach ist.

Mir ist es den Aufwand allemal wert.
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